Banana Pi / Bananian: fsck auf root

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 Linux & Co. / Posted 10 Monaten ago / 431 views

Meldungen wir die folgenden im /var/log/syslog sind irgendwie doof:

bananapro2 kernel: EXT4-fs error (device mmcblk0p2): ext4_lookup:1058: inode #262651: comm zsh: deleted inode referenced: 262273
bananapro2 kernel: EXT4-fs error (device mmcblk0p2): ext4_lookup:1058: inode #262651: comm rm: deleted inode referenced: 262273

… aber dagegen kann man ja was tun. Da man ein Bananian-System typischerweise ohne Monitor betreibt, kann man hier natürlich nicht einfach in den Single-User-Mode schalten, um /root zu umounten. Und das Anlegen von /forcefsck oder das vielbeschworene ‚reboot -rF now‘ helfen auch nicht. Wenn man aber die /etc/fstab um die eigentlich sowieso fehlende Zeile

/dev/mmcblk0p2 / ext4 defaults,noatime 0 1

erweitert, dann wird bei jedem Reboot ein Filesystem-Check durchgeführt. Das ist auch viel besser so.

Edit 19.05.2017:

Leider ist es so, dass ein fsck-Lauf den Bootprozess bis zu einer Tastatureingabe anhält, wenn er denn in einen Fehler läuft. Dagegen kann diverses getan werden. Für mich selbst habe für mich beobachtet, dass ich sowieso immer ‚yes‘ sage, wenn mir fsck eine Reparatur vorschlägt. Darum habe ich kurzerhand konfiguriert, dass alle Fragen mit ‚y‘ beantwortet werden. Dies ist eigentlich nicht so vorgesehen und findet daher in der Datei /etc/init.d/checkfs.sh direkt statt. Und zwar werden in Zeile 81 die an fsck zu übergebenden Parameter gesetzt. Beim Initialisieren der Variable übergebe ich einfach den entsprechenden Parameter mit:

FSCKTYPES_OPT=“-y „

Disclaimer: Das kann natürlich unangenehme Folgen haben. Für mich selbst habe ich beschlossen, dass mir ein bootendes System wichtiger ist und meine wichtigsten Daten sowieso woanders liegen. Das kann bei Dir natürlich ganz anders sein. Also denke bitte doppelt nach, bevor Du es mir einfach nach machst!

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