Gelerntes in RawTherapee

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 Fotos & Co. / Posted 2 Jahren ago / 767 views

Wie ich mit RawTherapee arbeite, habe ich in einem ausführlichen Post beschrieben. Hier sammle ich ein paar Erfahrungen, die ich machen musste und durfte ;-).

Belichtung:

  • Wenn die Belichtung nicht passt, führe ich nur im größten Notfall eine „Belichtungskorrektur“ durch. Der Schwarzwert und die Dynamikkompression helfen meist schon und überbelichten helle Bereiche nicht.
  • In der Vorschau kann man mit den Tasten ‚<‚ und ‚>‘ die Hervorhebung zu heller und zu dunkler Bereiche aktivieren. Das hilft manchmal, ich vertraue jedoch nicht zu akademisch darauf.
  • Das Schieben der Regler ‚Lichter‘ und ‚Schatten‘ führt meist zu ungewollten Artefakten. Diese wende ich wenn überhaupt nur sehr vorsichtig an.
  • Der Grauverlaufsfilter hilft, den Blick des Betrachters auf das wesentliche zu lenken.
  • Ich setze Kontrast und Sättigung meist zwischen 30 und 50.
  • Die Dynamikkompression (Tone Mapping) und Retinex (Schleier entfernen) machen versteckte Details sichtbar, sollten aber mit geringer Intensität eingesetzt werden.

Details:

  • Die ‚Schärfung‘ kann sehr hoch gedreht werden, jedoch sollten die Haken bei ’nur Kanten schärfen‘ und ‚Halokontrolle‘ gesetzt sein.

Farben:

  • Die Farbtemperatur im Weißabgleich ändert die Stimmung des Bildes gewaltig.
  • Zwischen ‚Schwarz/Weiß‘ und ‚Filmsituation‘ gibt es eine unscheinbare Zeile mit der Sättigung. Diese auf ‚Min/Max-Kontrollpunkte‘ gestellt erlaubt, alles bis auf einige Farben auszublenden.

Transformieren:

  • Unter Transformieren versteckt sich die Funktion ‚Farbsaum entfernen‘, die vor allem bei sehr kleinteiligen Strukturen (zum Beispiel Blättern) rote oder blaue Ränder entfernt.

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