FHEM: Temperatur fühlen mit JeeLink

2015-04-08_jeelink

Hausautomation besteht im wesentlichen aus Aktoren, Sensoren und der Logik, die diese beiden miteinander verknüpft. Die schon beschriebenen Max!-Thermostate sind Sensor und Aktor in einem, sogar die verknüpfende Logik bringen sie mit. Auf meinem Schreibtisch lagen aber nun schon einige Zeit zwei alte Temperatur-Sensoren längst ausgemusterter Wetterstationen. Aus denen sollte sich doch was basteln lassen … Mehr lesen

FHEM: Max!-Heizungsthermostate steuern

2015-03-14_fhem_maxIn der Hausautomatisierung ist die Heizungssteuerung eines der Grundelemente. Das Einsparen von Energie ist hier nur ein Teilaspekt, es geht auch um den Luxus, noch während man unterwegs ist das Wohnzimmer vorzuheizen. Es gibt diverse Anbieter, die hierfür Lösungen schaffen. Wie schon in vorherigen Artikeln geschrieben, war es ein geschenktes Max!-Thermostat, dass mich auf FHEM aufmerksam machte, welches mich wiederum zum Besitzer einer Banana Pro – Einplatinencomputers machte. Also wurde dies auch mein System zur Heizungssteuerung. Mehr lesen

Ubuntu Jaunty: Wieder ein Problem weniger ;-)

In OpenOffice hatte ich immer den coolen Effekt, dass Buchstaben nicht vernünftig aktualisiert wurden. Das war immer ein halbes Überschreiben und ein halbes vor sich her schieben. Lösung brachte dieser Beitrag: http://forum.ubuntuusers.de/topic/openoffice-in-jaunty-grafikprobleme/

Einfach den compizconfig-settings-manager installieren und unter Werkzeuge -> Abhilfen den Wert für „Force Synchronisation between X and GLX“ auf true setzen. Hätte man auch selbst drauf kommen können ;-).

Wo ich gerade einmal dabei bin:

Effekte -> Fensterunschärfe ist ein schönes Eye-Candy, wenn man viel auf der Konsole arbeitet. Der transparente Hintergrund wird unscharf dargestellt. Eingestellt habe ich den Gaußschen Filter mit einem Radius von 7 und einer Stärke von 0,7000.

Unter Fesnterverwaltung -> Fenster verschieben kann man dann einstellen, dass auch zu verschiebende Fenster transparent sein sollen. Auf diese wirkt die Unschärfe ebenso. Schick.

Brother MFC-885CW unter Ubuntu

Brother MFC-885CWIch habe mir einen neuen Drucker kaufen müssen. Der alte hat den letzten Stromausfall leider nicht überlebt. Nach Preis, Linux-Kompatibilität und kurzfristiger Verfügbarkeit fiel meine Wahl auf den MFC-885CW von Brother. Faszinierend ist, dass man diesen Drucker als Netzwerkdrucker im WLAN betrieben kann. Könnte das Fax jetzt noch ein DECT-Client sein, so wäre die Welt perfekt ;-).

Optisch ist das Gerät schick, aufgebaut ist es schnell und einrichten läßt es sich ebenfalls recht einfach. Klar, das Menü ist etwas träge – aber den WLAN-Key gibt man ja auch nicht täglich ein ;-). Tatsächlich war der Drucker schon nach wenigen Minuten im WLAN eingerichtet und nutzbar. Juhu!

Zur Einrichtung unter Ubuntu Jaunty (9.04) werden die Pakete brother-cups-wrapper-extra und brother-lpr-drivers-extra benötigt. Über System -> Systemeinstellungen -> Drucken -> Neu findet sich der Netzwerkdrucker dann selbstständig inkl. passender Treiber. Lediglich in der Datei /usr/Brother/Printer/mfc885cw/inf/brmfc885cwrc ist der Eintrag PaperType einmal auf A4 zu setzen. Vergißt man das, wird immer im Letter-Format gedruckt.

Huawei E800 (UMTS Express Card) unter Ubuntu

Huawei E800 (UMTS Express Card)Während – so wie ich immer wieder lese – bei USB-UMTS/GPRS-Adaptern alles Plug&Play nach dem Anstecken funktioniert, verweigerte meine Express-Card den reibungsfreien Dienst wehemend. Zwar konnte ich mich kurzzeitig einwählen, mußte dazu die Karte aber während des Anmeldeprozesses eingesteckt haben. Da ich mich aufgrund des gut funktionierenden Sleep-Modus eigentlich nie abmelde, war dies äußerst ärgerlich.

Nach ewiger Sucherei bin ich final endlich auf den Bug #371291 im Launchpad gestoßen. Der Fehler liegt nicht bei der Karte oder irgendeinem Kernel-Modul, nein: Es darf kein Root-Terminal offen sein. Ich habe das verifiziert und es funktioniert tatsächlich einwandfrei.

Mehr lesen

Kernel bauen für Ubuntu

Es ist gar nicht so einfach mit dem Ubuntu 8.10. Ich habe mich nun aus Performance-Gründen dafür entschieden, seit X Jahren mal wieder den Kernel selbst zu bauen. Nicht das es außer Erfahrung einen messbaren Erfolg gebracht hätte, aber die Erfahrung mache ich hoffentlich mit diesem Artikel messbar ;-). Mein Problem: Ich habe 4GB RAM im Notebook und nutze ein 32-bit System. Damit bin ich quasi auf den -server Kernel von Ubuntu angewiesen, da alle anderen Kerne die PAE- und HIGHMEM64G-Option nicht aktiviert haben. Der Server-Kernel ist nun aber auch für eben diese optimiert und nicht für Desktops. Also habe ich einen -generic Kernel mit den entsprechenden Optionen versehen und neu gebaut. Mehr lesen

Unerschrockener Steinbock auf mobiler Rechenmaschine

Man ist ja ein Spielkind. Ich habe heute mein Notebook auf Ubuntu 8.10 aktualisiert – Spitzname: Intrepid Ibex / Unerschrockener Steinbock. Um es vorwegzunehmen, ich habe noch keine Vorteile gefunden. Nachteile scheint es aber auch nicht zu geben. Bilanz: Zeit, die man hätte besser nutzen können. 🙂

Ich weiß nicht so recht, was sich die Jungs von Ubuntu bei der Einführung des neuen Benutzerwechsel-Applets gedacht haben. Da wird man von einem stilistisch kaum zu überbietendem kleinen orangefarbenen Explosions-Icon sachte auf eine radikale Neuerung hingewiesen, die ein Ab- und Anmelden erfordert. Und dann, dann ist dort wo früher schöne bunte Knöpfe dem dau-igsten DAU farbenfroh seine weiteren Möglichkeiten beschrieben haben plötzlich eine Wüste von Wortbefehlen zu finden. Immerhin ist das Kontextmenü noch schön bunt. Ich werde also öfter mal einen neuen Benutzer anlegen, um davon zu profitieren.

Hier sind ein paar Links, die bei den auftretenden Problemchen mit der störrischen Bergziege helfen:

Screenlets

Kurz vor Jahresende 2008 habe ich noch was neues gefunden: Screenlets. Dieses kleine Spielzeug fiel mir in die Hände, weil ich meinen Gnome-Desktop schlicht nicht so einfach beibringen konnte, mir mal grafisch und leicht einzusehen die Prozessorlast anzuzeigen. Das letzte versuchte Tool fraß sich durch meinen RAM und beendete den Desktop zwar ohne merklicher Prozessorlast, doch ebenso ohne auch nur einem freiem Bit Speicher.

Also: Ich nutze das Spielzeug nicht als Spielzeug! ;-). Es ist schön, das Ubuntu die Screenlets gleich mitliefert. Zusätzliche Screenlets findet man zur überwiegend problemfreien Installationen hier: gnome-look.org | screenlets. Ich nutze derzeit „Infobox“ zum Anzeigen der Prozessorlast und der 5 Hauptschuldigen daran, „FeedReader“ zum Lesen der letzten News von Tagesschau.de und Heise.de, die analoge „Clock“, den „Calendar“ und das „Widescape Weather“.

Etwas länger habe ich nach der Konfiguration der Screenlets gesucht. Nach einigem Herumspielen kam es nämlich vor, dass da plötzlich einige Elemente doppelt angezeigt wurden oder die Einstellungen nicht mehr passten. Google half: Unter ~/.config/Screenlets gibt es je Element eine Konfigurationsdatei.