G’mic in der Version 3 auf Linux installieren

13. März 2022, Tags:

Der Superfilter g’mic ist der Allrounder für die Grafikbearbeitung – zumindest für mich mit Gimp. Es gibt keinen Filter in der Bildbearbeitung, den ich hier bisher vermisst habe. Meine Distribution Ubuntu enthält derzeit noch die Version 2.9.x – Wie kann ich also g’mic in der Version 3 auf Linux installieren?

Warum überhaupt ein Update?

Die Filter sind für mich sehr komplett und meine Workflows spielen sich zunehmend ein. Hin und wieder entdecke ich etwas neues. So richtig gefehlt hat mir bisher nichts. Bis heute 🙃. Ich wollte einige meiner Workflows in Skripten automatisieren. Die dafür notwendigen Befehle habe ich jedoch nicht gefunden. In einem Foreneintrag fand ich dann den Tipp, dass g’mic in der Version 3 ein „Kopieren“-Symbol enthält, welches den Befehl nebst aller Parameter in die Zwischenablage kopiert. Das ist ein Hammer-Feature für mich.

G’mic in der Version 3 auf Linux installieren

Auf Ubuntu bin ich eigentlich PPAs gewohnt, über die ich Pakete nicht nur installieren, sondern auch immer aktuell halten kann. So eines habe ich für das aktuellste g’mic nicht gefunden. Aber die Installation „von Hand“ ist extrem einfach. Auf der Download-Seite gibt es alle möglichen Pakete, auch passende für Ubuntu. Diese konnte ich einfach herunterladen und installieren.

Nachdem ich Gimp neu gestartet hatte, tauchte aber immer noch die alte Version auf. Die Versionsnummer sieht man oben in der Titelleiste. Ich musste ziemlich suchen, bis ich den Grund dafür fand. Als ich Gimp dann von der Kommandozeile aus startete sah ich das Problem:

Da ist also noch ein altes Plugin installiert. Gewiss könnte man das einfach im angegebenen Verzeichnis löschen. Ich hatte aber Glück und fand es einfach per …

… und konnte das Paket so komfortabel komplett deinstallieren.

Das Hammer-Feature für mich

Das besagte Feature ist der mit dem rechten blauen Pfeil markierte Button. Wenn ich ihn klicke, dann landet das hier in der Zwischenablage:

In einem Script-Fu-Skript kann ich diesen Befehl jetzt ganz einfach aufrufen:

 

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