OSBAR – Der Open Source Business Award

2015-10-07_osbar

Es gibt so unendlich viele Open Source Projekte da draußen. Portale wie github oder sourceforge hosten jeweils Tausende davon. Vieles ist Spielerei, sind Lösungen für die Probleme einzelner oder manchmal auch deren einziges Problem ;-). In so manchen Projekt steckt aber auch der gewisse Business-Faktor, die Keimzelle, aus der Innovation im Geschäftsleben geboren wird. Nur wo sind eben diese Projekte?

In der Working Group Marketing der Open Source Business Alliance (OSB-Alliance) geisterte schon lange die Idee eines Awards herum. Vor etwas mehr als einem Jahr gingen Stefan, Alice und ich das Thema aktiv an und wir erfanden den OSBAR. Ich beschreibe ihn wie folgt:

Der Open Source Business Award, besser bekannt unter seinem Spitznamen OSBAR, ist ein Open-Source-Preis, der alljährlich von der OSB-Alliance für die besten, unbekannten Open Source Projekte mit dem gewissen Business-Faktor verliehen wird (vgl. Wiki:Oscar).

Mehr als die in diesem Satz genannten Voraussetzungen gilt es auch nicht zu erfüllen. Eine Jury entscheidet final, wer der glückliche Gewinner ist.

Nach einer eher quick & dirty aufgesetzten Kampagne kührten wir im Jahr 2014 in einer Jury, die aus den zwei OSB-Alliance Vorstandsmitgliedern Henriette und Elmar sowie Stefan und mir bestand, 3 aus insgesamt 18 eingesandten Projekten zu den ersten OSBAR-Preisträgern: Open Slides, Voice over LTE und WebODF. Bei den Bewertungskriterien konnten wir viel aus den Erfahrungen von Alice und Elmar mit vorherigen Projekten dieser Art lernen. So vergaben wir Punkte in den Kategorien Originalität, Innovationsgrad, Praxisrelevanz und Reifegrad. Die Summer zählte am Ende.

Nun steht der OSBAR 2015 vor der Tür. Unser Projektteam ist etwas größer geworden, das Ziel haben wir hoch gesteckt. Eine professionelle Website sollte gebaut werden, ein ansprechendes Plakat mit Botschaft musste her und die Jury sollte prominent sein. Mit Heinrich Seeger, Markus Feilner, Felix Kronlage, Cornelius Kölbel und Elmar Geese fanden wir die prominenten Jury mit jungen Aktiven der Open Source Welt, alten Hasen und Vertretern aus der Medienwelt. Die Website war eine technische Herausforderung, die unter gemeinsamen Kraftanstrengungen bewältigt werden konnte. Und Plakat sowie Botschaft? Die wurden mit viel zu vielen Experten diskutiert. Unter zig „eben nur teils guten“ Entwürfen fand schließlich eine Blume, die sich durch den Asphalt kämpft unser aller Zuspruch. Das war das symbolisierte Open Source Projekt mit der Kraft, sich durch die proprietäre Einheitswüste der Standardsoftware zu kämpfen und neues, buntes Leben entstehen zu lassen.

Ich bin stolz, dass nun alles bereit ist. Und ich bin gespannt, welche spannenden Einsendungen uns dieses Jahr überraschen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.