„Einmal Kopano to Go, bitte!“ …

Kopano2Go Header

… oder: Wie komme ich zu meinem eigenen Mail- und Kommunikations-Server in nur 30 Minuten? Diese Frage stellte sich mir, als meine Tochter ihr Smartphone bekam und nun nach einer E-Mail-Adresse fragte. Ich brauchte also etwas leicht aufzusetzendes (bin ja kein Linux-Crack) und per Web und Smartphone nutzbares, was mir als Elternteil auch noch etwas Kontrolle gibt.

Kopano ist die Communication- & Sharing-Lösung von den Machern von Zarafa. Als Benutzer arbeite ich mit einer WebApp, die mir meine E-Mails, Termine, Kontakte, Aufgaben und so weiter anzeigt. Ich kann sogar noch einen Cloud-Speicher einbinden, um zum Beispiel meine Fotos schneller zu teilen. Wenn ich unterwegs bin, dann habe ich meine E-Mails, Termine und Kontakte auch immer auf meinem Smartphone dabei. Und weil ich es mit meiner Tochter gemeinsam eingerichtet habe, kann ich auch sehen mit wem sie sich schreibt oder Ihr einen Termin in den Kalender eintragen, an den sie ihr Smartphone dann erinnert.

Kopano WebApp

Das Basis-Setup

So ein Kopano ist gar nicht so schwer aufzusetzen. Da ich wie gesagt kein absoluter Linux-Crack bin, habe ich einfach auf die Distribution Univention zugegriffen. Die ist in der Basic-Variante kostenfrei und kann hier nach kurzer und schmerzfreier Anmeldung als 1.2GB-großes ISO-Image zum Brennen auf eine DVD oder zum direkten Starten in einem virtuellen Server heruntergeladen werden.

Der Empfehlung eines Kollegen folgend, habe ich mir dann einen kleinen VPS-Server bei netcup gemietet. Für einen kleinen Preis bekommt man hier recht viel Leistung. Vor allem kann man im Admin-Interface sein eigenes ISO-Image zur Installation des Betriebssystems hochladen – mit dem Univention-Image kann man jetzt schon 1&1 zusammenzählen (sorry für das Wortspiel ;-)).

Die Registrierung bei netcup dauerte 5 Minuten. Wenige Minuten nach Eingang der Bestellbestätigung rief auch schon ein Mitarbeiter an und glich meine Handynummer und Adresse ab. Der virtuelle Server war dann 20 Minuten später einsatzbereit. Über den netcup-FTP-Server dauerte der Upload des Univention-Images keine 2 Minuten. Und schon konnte die Installation beginnen. Diese konnte ich über eine virtuelle VNC-Konsole verfolgen und steuern. Das Univention-System fragt dabei wenige Daten ab. Unter anderem sollten hier der Systemname und die Domain korrekt angegeben. Nur 10 Minuten später saß ich vor meinem eigenen Univention-Server, konnte die VNC-Konsole schließen und stattdessen per Web-Interface darauf zugreifen.

Kopano einrichten

Univention App Center mit Kopano-Apps

Nun fehlte mir nur noch die Kommunikationskomponente. Um diese einzurichten, habe ich vom Portal meines Univention-Servers aus das App Center aufgerufen. Wie man es auch vom Smartphone gewohnt ist, kann man sich hier aus ungefähr 50 Apps per Mausklick diejenigen auswählen, mit denen man arbeiten möchte. Diese Apps werden dann nicht nur installiert, sondern sind auch gleich vorkonfiguriert und in das Interface zur Benutzerverwaltung integriert.

Von Kopano gibt es vier Apps, von denen drei nicht-kommerziell nutzbar sind: Kopano Core enthält alle notwendigen Basiskomponenten wie etwa die Datenbank oder Module zum Versand und Empfang von E-Mails. Die Kopano WebApp ist das im oberen Screenshot gezeigte Interface, mit dem ich mittlerweile jeden Tag arbeite. Die App Z-Push für Kopano lässt mich unsere Smartphones anbinden. Inhaber einer Professional-Subskription können dann über die Kopano WebMeetings noch Videotelefonate führen, Chatten und Daten austauschen. Außerdem habe ich noch Fetchmail installiert, womit ich auch E-Mails anderer von uns genutzter Anbieter wie zum Beispiel GMail per POP3 oder IMAP abrufen kann.

Mit zwei bis drei Klicks pro App sind diese installiert und laufen.

Und schon kann es losgehen!

Univention: Benutzer anlegen

Das Univention-Portal hat einen auffälligen Button der „Benutzer“ heißt. Klickt man da drauf, so kann man eben diese anlegen und verwalten ;-). So wenig mich das überrascht hat, so toll fand ich doch gleich die erste Frage, ober ich denn einen „Kopano Account“ anlegen möchte. Als ich dieses bejahte, trennten mich nur noch wenige Standardeinträge von meinem ersten lauffähigen Benutzer.

Das Tolle ist, dass hier wirklich alles zusammen läuft, was an Apps so installiert ist. So kann ich in den erweiterten Einstellungen beliebig viele E-Mail-Aliases eintragen. Kaum habe ich auf ‚Speichern‘ geklickt, schon kann per SMTP eine E-Mail an diese Adresse zugestellt werden. Hier konnte ich auch über den Menüpunkt ‚Mailabruf von externen Servern‘ per POP3 die Mails einfangen, die noch auf meinem GMail-Account auflaufen.

Auf meinem Smartphone habe ich einfach einen neuen ‚Microsoft Exchange Account‘ angelegt. Unter Android macht man das unter ‚Einstellungen‘ -> ‚Konten‘ -> ‚Hinzufügen‘ -> ‚Exchange‘. Dort habe ich meine E-Mail-Adresse angegeben und weil das Auto-Discovery-Feature noch nicht eingerichtet war danach den Namen meines Univention-Servers, meinen Benutzernamen und mein Passwort. Voilà – schon landeten meine E-Mails, Kontakte und Termine auf dem Smartphone.

Zum Abschluss noch etwas Finetuning

Damit mich E-Mails auch schnell genug erreichen, möchte ich diese nicht per POP3 oder IMAP im X-Minuten-Takt abrufen. Deswegen habe ich bei meinem Provider für meine Mail-Domain den Univention-Server als ‚MX-Record‘ eingetragen. Es hat dann so 48 Stunden gedauert, bis diese Änderung auch der letzte DNS-Server begriffen hat. Seither tut ‚Push-Mail‘ wirklich das, was der Name auch verspricht.

Um nicht auf den Blacklisten der SPAM-Jäger zu landen, habe ich dann noch einen sicheren E-Mail-Relay über meinen Provider eingerichtet. Damit meldet sich mein Server beim Provider an und versendet alle E-Mails über diesen. Das war die einzige Einstellung, für die ich wirklich mal auf eine Konsole zugreifen musste. Im Univention-Portal habe ich dazu unter ‚System‘ -> ‚Systemdienste‘ den SSH-Dienst gestartet und mich dann als ‚Administrator‘ per SSH verbunden. Dort werden über den Befehl ‚ucr‘ Variablen gesetzt, die das Portal nicht anzeigt:

ucr set mail/relayauth=yes
ucr set mail/relayhost=<SMTP-Server des Providers>

dann habe ich noch mit dem Editor meiner Wahl die Datei ‚/etc/postfix/smtp_auth‘ angelegt:

<SMTP-Server des Providers> <Benutzername>:<Passwort>

… und diese für meinen eigenen Mailserver aktiviert:

postmap hash:/etc/postfix/smtp_auth
service postfix restart

Testen kann man das Ganze, indem man zum Beispiel per ‚tail -f /var/log/mail.log‘ das Logfile des Postfix beobachtet, während man eine E-Mail versendet. taucht dort eine Zeile mit dem Inhalt ‚[…] postfix/smtp […] to=<Empfänger der Testmail>, relay=<SMTP-Server des Providers> […] status=sent […]‘ auf, dann hat alles funktioniert.

40 Gedanken zu „„Einmal Kopano to Go, bitte!“ …

  • 29. August 2016 um 13:38
    Permalink

    Hallo,
    ich habe soeben Kopano auf meinem UCS installiert und nach dieser Anleitung konfiguriert.
    Leider bekomme ich nach kurzer Zeit immer die folgende Mail zurück:

    Action: failed
    Status: 5.0.0
    Remote-MTA: dns; smtp.1und1.de
    Diagnostic-Code: smtp; 530 Authentication required

    Muss evtl. sonst noch was geändert werden?

    Antworten
    • 29. August 2016 um 13:52
      Permalink

      Hallo Frank,

      gibt es eine aussagefähige Fehlermeldung im Logfile unter /var/log/mail.log? Bitte kontrolliere noch einmal, ob in der Datei /etc/postfix/main.cf wirklich die Werte …

      relayhost = SMTP-Server des Providers
      smtp_sasl_auth_enable = yes
      smtp_sasl_security_options = noanonymous
      smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/smtp_auth

      … gelandet sind. Diese sollten von den oben zitierten ucr-Aufrufen gesetzt werden. Den postmap-Befehl hast Du ausgeführt? Und Postfix auch neu gestartet?

      Antworten
  • 29. August 2016 um 14:19
    Permalink

    Hallo Andreas,
    danke für die schnelle Antwort.
    In der main.cf iste der Relayhost eingetragen (smtp.1und1.de), die smtp_sasl Einträge fehlen alle. Es findet sich lediglich ein Eintrag smtpd_sasl_security_options = noanonymous.

    Die ucr set und den postmap-Befehl habe ich wie angegeben ausgeführt und postfix neu gestartet…

    Antworten
    • 29. August 2016 um 14:33
      Permalink

      Oh, mag sein, dass ich da einen Fehler in der Anleitung habe. Probiere bitte mal …

      ucr set mail/relayauth=yes

      … und starte danach den Postfix nochmal neu.

      Antworten
  • 29. August 2016 um 14:54
    Permalink

    Mmh,
    die Einträge sind nun vorhanden – ich bekomme allerdings immer noch eine Fehlermeldung.
    Diesmal:

    host smtp.1und1.de[212.227.15.167] said:
    550-Requested action not taken: mailbox unavailable 550 invalid DNS MX or
    A/AAAA resource record (in reply to MAIL FROM command)

    Antworten
  • 29. August 2016 um 15:11
    Permalink

    Die Hinweise bei 1&1 habe ich gerade auch schon gelesen. Habe auch mal den User und das Passwort für den Relay-Host geändert (entspr. Postfächer sind bei 1&1 vorhanden) – es kommt immer diese Fehlermeldung. Evtl. der Port mit dem über 1&1 verschickt wird?

    Antworten
    • 29. August 2016 um 16:19
      Permalink

      Moin Frank,

      ich bin da leider auch mit meinem Latein am Ende. Am Port kann es eigentlich nicht liegen, sonst könnte der Server ja gar nicht antworten oder würde ein Zertifikat monieren. Ich würde mal in Richtung IPv6 in der Domain-Konfiguration beim Hoster weiter suchen.

      Antworten
  • 29. August 2016 um 16:26
    Permalink

    Hallo Frank,
    Es sieht danach aus, als hättest du ein DNS-MX Problem. Ich vermute, dass deine Absenderadresse bzw der Domain-Part der Absenderadresse (in reply to MAIL FROM command) keinen auflösbaren „DNS MX oder A/AAAA resource record“ besitzt. Prüfe doch einmal ob deine Maildomäne einen MX Record hat, und dieser wieder zurück auf eine IP Adresse zeigt (also den UCS Server oder die 1und1 Mailserver).
    Ein paar mehr Informationen über dein Setup wären auch interessant. Ist die Domäne in UCS gleich deiner Domäne bei 1und1? Ist die primäre E-Mailadresse bei den Benutzern eine „echte“ Domäne (also Auflösbar im Internet oder nur im UCS System?), und wie sehen die aus?
    Viele Grüße,
    Tobi

    Antworten
  • 29. August 2016 um 16:34
    Permalink

    Moin,

    folgendes:

    ===
    host smtp.1und1.de[212.227.15.167] said:
    550-Requested action not taken: mailbox unavailable 550 invalid DNS MX or
    A/AAAA resource record (in reply to MAIL FROM command)
    ===

    deutet daraufhin, das die Absendedomain nicht korrekt ist – die 1&1 Mailserver beim Versand aber den Sender verifizieren.
    Was ist die Absendedomain?

    felix

    Antworten
  • 29. August 2016 um 17:49
    Permalink

    Hallo,

    ich habe UCS als AD-kompatiblen DC innerhalb VirtualBox aufgesetzt. Der Name der Domäne ist NAME-ONLINE.LOCAL der Name bei 1&1 ist NAME-ONLINE.DE
    Bei 1&1 ist an den MX-Records keine Änderung vorgenommen worden (Abholung erfolgt vorerst mit Fetchmail). Innderhalb der lokalen Domäne sind auch keine MX-Records (Im LDAP existiert nur die Mail-Domäne NAME-ONLINE.LOCAL)

    Antworten
  • 29. August 2016 um 18:30
    Permalink

    Hallo Andreas,
    klasse Projekt, für Familien ist ein eigeneer Groupware Server ideal!
    Aber ist denn Kopano (als Univention-App) tatsächlich privat auch dauerhaft kostenfrei nutzbar? Der Univention-App-Center sagt nämlich „Lizenz: Kostenpflichtig mit kostenlosem Test“…
    SchöGrü, Felix

    Antworten
    • 29. August 2016 um 18:40
      Permalink

      Moin Felix,

      Kopano ist Open Source – in der Kopano App sind keine proprietären Inhalte enthalten. Das „große“ Univention richtet sich freilich an Firmen, die dann Support bekommen, zusätzliche Funktionen und vielleicht auch erweiterten Zugriff auf Updates und so. Für kleine, private Installationen sehe ich nicht, warum es nicht kostenfrei bleiben sollte ;-).

      Viele Grüße,

      Andreas

      Antworten
  • 29. August 2016 um 19:08
    Permalink

    @Tobias
    Die UCS-Domäne ist NAME-ONLINE.LOCAL
    Der UCS-Server ist UCS.NAME-ONLINE.LOCAL
    Die Mailadresse von der ich sende ist: NAME-ONLINE.LOCAL
    Der (lokale) Benutzer ist USER@NAME-ONLINE.LOCAL
    Dieser sendet an eine bei 1&1 vorhanden Adresse
    (per relay mit einem (anderen) definierten 1&1 Account)

    DNS-Auflösung vom UCS-Server funktioniert offensichtlich…

    Antworten
  • 30. August 2016 um 10:49
    Permalink

    @to all
    Ich habe den Fehler beheben können…
    Bei 1&1 reichen nicht nur die Angaben von User/Passwort für den relayhost,
    es muss auch für den versendenden Benutzer eine beim Provider existierende Adresse angegeben werden.

    In der main.cf müssen ausserdem folgende Einträge vorhanden sein:
    mydestination = zusätzlich Domänenname und voller Hostname
    mynetworks = zus. das lokale Netzwerk
    relayhost = smtp.1und1.de:587

    Noch in die main.cf hinzufügen:
    sender_canonical_maps = hash:/etc/postfix/sender_canonical

    Diese Datei mit folgendem Inhalt erstellen: (je User eine Zeile)

    (zB.: root User@homepage.de oder otto otto@gmx.de)
    mit ‚postmap /etc/postfix/sender_canonical‘ die db-Datei erstellen und anschl. postfix neu starten.

    Antworten
  • 30. August 2016 um 11:14
    Permalink

    Moin,
    @Frank:
    Dein Problem dürfte genau die Absenderadresse sein. Ich bin mir jetzt nicht 100% sicher, wie sich Kopano dort verhält, aber ich nehme mal an, dass hier als Absenderadresse USER@NAME-ONLINE.LOCAL verwendet wird. Natürlich sagt dann 1und1 bei der Einlieferung der Mail, dass sie zu NAME-ONLINE.LOCAL keinen MX Record oder A/AAAA RR finden können (Ist ja auch eine.local Adresse).
    Ich hätte jetzt 2 Ideen für dein Problem:
    1. Du schaust dir das Paket „univention-mail-canonical-maps“ an. Hiermit kannst du ein Rewrite von Absender/Empfängeradressen machen. Somit könntest du intern (also innerhalb von der UCS Domäne) und außerhalb (im Internet) verschiedene Domänen/E-Mailadressen nutzen.
    Vielleicht hilft dir auch folgender Wiki-Eintrag weiter: http://wiki.univention.de/index.php?title=Mailrelay_unter_UCS (dieser ist zwar nicht für UCS 4.x freigegeben, aber das Prinzip sollte sich nicht großartig verändert haben).
    2. Du könntest die E-Maildomäne unter UCS um deine öffentliche Maildomäne erweitern. In der UMC (Weboberfläche) in dem Modul Mail eine weitere Mail-Domäne hinzufügen. Diese kannst du dann als primäre E-Mailadresse bei deinen Benutzern verwenden (anstelle der UCS-Domäne). Allerdings weiß ich gerade nicht, wie sich Kopano verhält, wenn du dies nachträglich änderst!

    @Felix:
    UCS kannst du in der Core Edition kostenlos einsetzen und verwenden (siehe https://www.univention.de/produkte/preise/ ).

    Viele Grüße,
    Tobi

    Antworten
  • 30. August 2016 um 12:21
    Permalink

    Hallo,
    @Tobias:

    Wie gesagt (s.o.) habe ich das Problem lösen können.
    Eine Installation vom Paket „unnivention-mail-canonical-maps“ würde Kopano entfernen!
    Mit den oben genannten Änderungen läuft Kopano bestens. Ich suche jetzt nur noch die Variable in der ich die Absenderadresse überschreiben kann. Momentan steht als Absender die lokale Adresse und nicht die reale Mailadresse im Header…

    Vielde Grüße
    Frank

    Antworten
  • 18. Oktober 2016 um 00:04
    Permalink

    Hallo,

    Funktioniert Kopano noch komplett? Das Lizenzmodell sieht ja leider keine kostenfreie Privatnutzung vor, daher habe ich es wieder runtergeschmissen weil ich mit Einschränkungen nach einem Monat oder so gerechnet habe.
    Habe aber sonst den gleichen Ansatz gehabt Netcup server mit dem UCS Iamge ist echt komfortabel 😉!

    Viele Grüße

    Sascha

    Antworten
    • 18. Oktober 2016 um 10:45
      Permalink

      Moin Sascha,

      im Lizenzmodell muss auch keine kostenfreie Privatnutzung mehr stehen – Kopano ist komplett Open Source. Der Lizenztext im App Center von Univention sagt ja auch „Kostenlose kommerzielle Nutzung. Einige Funktionen oder Dienste sind kostenpflichtig“. Es sind also zusätzliche Dienste wie Web Meetings, die Outlook Extension, Support oder die aktuellsten Pakete aus der QA die dann kostenpflichtig sein werden.

      Viele Grüße,

      Andreas

      Antworten
  • 18. Oktober 2016 um 14:09
    Permalink

    Moin Andreas,

    Okay… so habe ich das bisher nicht gesehen… OpenSource spricht ja eigentlich nur für die Quelloffenlegung nicht zwingendermaßen für die kostenlose Nutzung… Aber ist ja gut wenn es klappt!
    Mein UCS habe ich leider in einen Unfall geführt, habe mit Fetchmail per Option IDLE meine Mails abrufen wollen und fetchmail hat sie Alle in die Ausgangs-Queue geschmissen… mal schauen ob ich da noch einen Anlauf nehme…

    Hast du bzw. habt ihr (die anderen Kommentatoren) irgendwelche zusätzliche Maßnahmen ergriffen zur Absicherung der UCS Weboberfläche bzw. der zusätzlichen DIenste?

    VG

    Sascha

    Antworten
  • 20. Oktober 2016 um 11:56
    Permalink

    Hallo,

    ich wollte nochmal Danke sagen, nutze jetzt eine wohl recht ähnlich Konfiguration, den VServer bei Netcup hatte ich vorher schon und jetzt werkelt UCS darauf (erstaunlich flüssig mit dem „kleinen“ 1000er vServer) und stellt mir eine wunderbare Kopano Installation zu Verfügung! Einfach Klasse!!!

    Danke und viele Grüße

    Sascha

    Antworten
  • 4. November 2016 um 09:23
    Permalink

    Hallo,

    super Beitrag.
    Kurze Frage, wie wechsle ich denn von yaffas nach UCS mit meiner zarafa Installation.

    Beste Grüße Theo

    Antworten
  • 27. Januar 2017 um 14:57
    Permalink

    Moin,

    danke für diese sehr ausführliche Anleitung. Ich würde diese gern so umsetzen, dabei aber den UCS wirklich als vollwertigen Mailserver verwenden, sprich die Mails soll dieser auch selber schicken und nicht ein externer Mailserver. Kannst du vielleicht noch einmal drauf eingehen warum du dich für die externe SMTP Relay Lösung entschieden hast und wie die Konfiguration aussehen würde, wenn der UCS Server wirklich alles übernehmen soll? Funktioniert das einfach so out-of-the-box nur durch das bloße Umbiegen des MX-Records?

    Vielen Dank schon einmal im Voraus

    Gruß

    Meik

    Antworten
    • 28. Januar 2017 um 00:08
      Permalink

      Moin Meik,

      out-of-the-box ist der UCS genau das was Du willst: ein vollwertiger Mailserver und das Umbiegen des MX genügt. Ich nutze den externen Relay, weil dort Profis aktiv sind und den Server von Blacklists fernhalten – und ich bilde mir ein, dass das besser ist ;-).

      Antworten
  • 31. Januar 2017 um 09:34
    Permalink

    Hallo, danke für den tollen Beitrag…

    Eine Frage dazu….

    Hatten Sie beim aufsetzen des Servers eine automatische Installation durchgeführt oder an der Partition etwas geändert.
    Denke dies wäre für alle Benutzer der Anleitung hilfreich, da ja so ein Server täglich immer wider und wieder mit Datenzuwachs zu tun hat.
    Ich finde es daher interessant, wie groß Sie die Festplatte angelegt haben und ob Sie ggf. eine Partition (keine Ahnung wo Kopano diese ablegt) händisch größer angelegt haben.
    Sprich für die Datenbank, das Programm und die Dateianhänge.

    Viele Grüße Holger

    Antworten
    • 2. Februar 2017 um 08:38
      Permalink

      Moin,

      ich habe alles durchlaufen lassen. Der Server ist für mich privat – da passiert nicht sehr viel. Wenn man größeres vor hat, dann müssen diese Dinge freilich genau überlegt sein. Wesentlich wichtiger als die Partitionierung ist dann für die alltägliche Performance die Systemleistung und die allgemeine Optimierung. Hierzu empfehle ich die Lektüre des Performance-Tuning-Absatzes in der Online-Dokumentation.

      Andreas

      Antworten
      • 2. Februar 2017 um 09:06
        Permalink

        Danke für die Info,
        können Sie denn sagen, wo kopanos Daten und die Software an sich auf dem Server gespeichert sind.
        Dann kann ich dort etwas mehr platz geben.

        Viele Grüße Holger

        Antworten
        • 2. Februar 2017 um 10:52
          Permalink

          Kopano speichert einen Großteil seiner Daten (Abhängig von Anwendungsfall für gewöhnlich aber um die 75%) in einer MySQL Datenbank. Der Rest sind Anhänge und falls für Nutzer aktiviert weiterführende Daten fürs IMAP Gateway und Suchindizes, welche unterhalb von /var/lib/kopano liegen.

          Antworten
  • 1. Februar 2017 um 14:09
    Permalink

    Servus Andres

    Vielen Dank für das Tutorial echt, das hat so super hingehauen.
    Ich hätte da nur eine Frage, da ich gerne was anpassen würde.
    Und zwar würde ich gerne den SMTP Relay benutzerabhängig machen, so dass der Relay je nach Benutzer gewählt wird. Geht das?

    z.b. :

    Antworten
    • 2. Februar 2017 um 08:40
      Permalink

      Moin,

      das kann ich Dir nicht sagen. Aber Du kannst die Frage ja einmal im Univention-Forum platzieren – der MTA (postfix) wird auch von denen zur Verfügung gestellt.

      Andreas

      Antworten
  • 20. Februar 2017 um 08:23
    Permalink

    Danke für dieses tolle how to…
    Kurze Frage, haben Sie auch ein eigenes Zertifikat für die Absicherung der Verbindung zwischen Browser und Computer installiert.
    Falls ja, wie würde dieses gemacht.

    Viele Grüße

    Antworten
  • 7. März 2017 um 10:15
    Permalink

    @Valentin danke, ja so etwas in die Richtung…

    eine Frage noch, gibt es eine Möglichkeit, das Spammails automatisch im Spamordner landen?
    Was müsste diesbezüglich unternommen werden.
    Wäre auch interessant zu wissen, ob es ein Plugin gibt um Spammails also solche zu markieren oder auch fälschlich als Spam gekennzeichnete mails als aus der Liste zu streichen.
    Denke dann ist es perfeckt.

    Viele Grüße Theo

    Antworten
    • 27. März 2017 um 17:55
      Permalink

      Moin Theo,

      schau mal bitte in die /etc/kopano/dagent.cfg. Dort steht:

      spam_header_name = X-Spam-Status
      spam_header_value = Yes,

      Wenn der Postfix dann die Mails durch einen Amavis jagt (was im Univention-Setup automatisch passieren sollte), dann werden die Mails markiert und automatisch in den Ordner „Junk Mail“ einsortiert.

      Viele Grüße,

      Andreas

      Antworten
      • 3. April 2017 um 22:29
        Permalink

        Danke Andreas,

        die Zeilen sind in der Datei automatisch gesetzt.
        Trotzdem gehen keine Spammails in den Spamordner….

        Viele Grüße Theo

        Antworten
        • 4. April 2017 um 08:25
          Permalink

          Moin Holger,

          kannst Du diese Frage bitte einmal im Univention-Forum stellen? Dort ist die Schwarmintelligenz zu diesem Thema ;-). Es wäre cool, wenn Du den Thread dann hier mit reinposten könntest, dann haben andere auch was davon. Danke … 😉

          Antworten
  • 10. April 2017 um 11:59
    Permalink

    Hi,

    bisher funktioniert Kopano im UCS bei mir sehr gut, ein Problem habe ich allerdings.

    Was jedoch nicht funktioniert und ich anscheinend nicht zum laufen bekomme sind extensions/suffixe der mail adresse (Bei Postfix denke ich mittels recipient_delimiter aktivierbar).

    Im Prinzip möchte ich das bei allen meinen angelegten usern/e-mail adressen auch Mails nach einem bestimmten suffix angenommen werden, was aktuell jedoch nicht funktioniert.

    Also anstatt nur user@domain.test sollte auch user+extension@domain.test oder user.extension@domain.test funktionieren. Hat hier zufällig jemand eine passende Anleitung oder Hilfe wie sich das mit Kopano im UCS realisieren lässt?

    Vielen Dank und Grüße
    Michael

    Antworten
    • 10. April 2017 um 12:20
      Permalink

      Moin Michael,

      ich verstehe was Du vor hast – das ist so direkt in Kopano nicht vorgesehen. Ich selbst bin kein Entwickler, aber soweit ich es verstehe, kannst Du versuchen, so eine Funktion als ein dAgent-Plugin einzubauen. Wie das aussehen könnte siehst Du im alten Zarafa Github. Wenn Du weitere Fragen dazu hast, dann ist der Dev-Bereich im Kopano-Forum der beste Ort dafür ;-).

      Viele Grüße,

      Andreas

      Antworten
  • 10. April 2017 um 12:59
    Permalink

    Danke für die Rückmeldung.

    Das ist natürlich schade 🙁

    Da ich kein Entwickler bin, bekomme ich das vermutlich nicht hin ein dAgent-Plugin dafür sauber zu bauen. Wundert mich das so etwas bei Kopano nicht vorgesehen ist, diese Funktionalität stellt GMail und andere Anbieter ja bereits seit Jahren bereit.

    Da muss ich mich wohl nach einer Alternative umsehen, obwohl Kopano sonst einen sehr guten Eindruck gemacht hatte.

    Danke und Gruß
    Michael

    Antworten

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