Mehr als nur knipsen …

Urlaub in Norwegen

Ich fotografiere seit mehr als zwei Jahren mit einer „richtigen“ Kamera – also einer Systemkamera, die mir mehr Optionen außer „zu knipsen“ oder „nicht zu knipsen“ gibt. Die Kamera bringt es auch mit sich, dass ich nun Fotos bearbeite und sie nicht einfach nur sammle. Das macht mir viel Spaß und ich versuche immer mehr, eher an eine Stimmung zu erinnern als an ein Objekt. So erinnert mich keines meiner Bilder mehr an unseren Norwegenurlaub als dieses, dass die nassen Schuhe meines Sohnes während einer unserer Wanderungen zeigt.

Der Kauf meiner Kamera war damals eher so eine verrückte Idee. Seitdem habe ich eine ganze Menge dazu gelernt und lerne noch immer ständig was neues. Das wird auch noch lange so bleiben, hoffe ich. Denn genau das ist es, was mir so viel Spaß macht: Neue Inspirationen, neue Ideen und neue Versuche. Viel entnehme ich den Youtube-Kanälen von Stephan WiesnerBenjamin JaworskyjPavel Kaplun und Peter McKinnon, die ich wärmstens empfehlen kann! Manchmal sehe ich aber auch einfach nur ein Bild und überlege, wie ich das wohl machen könnte.

Meine Tools

Die Profi-Tipps und Tricks mit der Kamera überlasse ich den Profis. Neben den oben genannten ist das Netz ja voll von denen. Ich bin auch von Beruf her eher der Software-Fuzzi. Darum habe ich die beiden vergangenen Regentage im Urlaub genutzt, um ein paar angefangene Texte über Nicht-Adobe-Tools – und das scheint wohl etwas eher untypisches zu sein 😉 – zur Arbeit mit Fotos fertigzustellen. Diese sind natürlich Open Source. Auch das hängt mit meiner Arbeit zusammen.

RawTherapee Screenshot

Meine Bilder haben keinen Lightroom gesehen. Wie ich meine RAWs in RawTherapee entwickle, habe ich in diesem Blogpost beschrieben. Einige Erfahrungen fasse ich seit einiger Zeit in einer kleinen Wissenssammlung zum Thema Fotos & Co. zusammen. Eine Zeit lang war ich geradezu besessen von HDR-Bildern. Über meine Erfahrungen mit Luminance HDR schreibe ich hier. Um Bilder besser sortieren zu können, versehe ich diese mit Geotags. In unserem letzten Urlaub habe ich viel darüber gelernt und meine Erfahrungen nun final hier veröffentlicht. 

Meine Ausrüstung

Mittlerweile habe ich eine recht umfangreiche Ausrüstung aus zwei Kamera-Bodies und fünf immer mal wieder zum Einsatz kommenden Objektiven. Dazu kommen noch zwei Stative, Blitzlichter und seit diesem Sommer auch Filter. So umfangreich wollte ich das eigentlich gar nicht haben, aber es hat sich so entwickelt. Vor jedem Kauf habe ich mich vor allem über Youtube intensiv über verschiedene Produkte informiert. Das hat mir bei jeder Kaufentscheidung sehr geholfen.

Die Ausrüstung macht keine guten Bilder. Das muss man selbst tun und oft genug sind die Bilder, bei denen ein Teil der Ausrüstung fehlt, am Ende auch noch die besseren ;-). 

Meine Gehversuche

Was nützen die besten Bilder, wenn sie keiner sieht? Relativ schnell habe ich mich in der fotocommunity angemeldet. Die Plattform selbst ist aber nicht so mein Favorit. Da macht es mir schon mehr Spaß, dass ich einige Bilder auf Pixabay hochgeladen habe und dort ein paar Sternchen bekommen habe. Und zu guter Letzt betreibe ich noch ein eigenes Piwigo. Darin teile ich vor allem die Bilder mit der Fußballmannschaft meines Sohnes, aber auch Bilder von Städten, in denen ich übernachte. 

Hier im Blog habe ich auch ein paar Bilder platziert. Die sind jedoch alle schon relativ „alt“:

Ein Gedanke zu „Mehr als nur knipsen …

  • 16. Oktober 2017 um 14:53
    Permalink

    Hallo Andreas,
    die Bilder sind wirklich sehr schön und ich finde es toll, dass du uns an deiner Entwicklung teilhaben lässt. Es ist immer schön wenn man ein Hobby als Ausgleich zum Beruf hat. Als Steuerberater weiß ich wovon ich spreche, man muss manchmal einfach raus aus den Gebäuden.
    Weiter so und lade gerne noch mehr Bilder hoch.
    Grüße aus Hannover
    Michael

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